Verlustabzug bei Ferienwohnungen auch ohne Gewinnerzielungsabsicht.

Vielleicht tragen Sie sich mit dem Gedanken, Ihre Ferienwohnung auf Mallorca zu vermieten?
Das Thema Ferienvermietung ist durchaus lukrativ! Aus zwei Gründen:
Ferienwohnungen auf Mallorca sind steuerlich deutschen Ferienwohnungen weitestgehend gleichgestellt. Damit ist Spanien ein Einzelfall, weil Deutschland tatsächlich die Anrechnungsmethode im Doppelbesteuerungsabkommen vorsieht. Das gilt NICHT, wenn Sie Ihren Immobilienkauf Mallorca mit einer Kapitalgesellschaft getätigt haben!

Verlustabzug bei Ferienwohnungen auch auf Mallorca möglich

Unabhängig von der Tatsache, dass Ferienwohnungen auf Mallorca eine Vermietungslizenz benötigen, um auf wöchentlicher Basis an Touristen vermietet werden dürfen, können diese Ferienwohnungen natürlich auch ganzjährig an Residenten vermietet werden. Es werden dann Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung erzielt, die in Deutschland zu versteuern sind. Und durch eine praktisch ganzjährige Saison bietet die Urlaubsinsel perfekte Bedingungen, um Einkünfte aus Vermietung & Verpachtung zu erzielen.
Allerdings gibt es eine Stolperfalle, die Sie kennen müssen, wenn Sie den Verlustabzug bei Ferienwohnungen geltend machen möchten.

Verlustabzug bei Ferienwohnungen – so geht’s

Wird eine Ferienimmobilie nicht selbst genutzt, so kann ein Verlustabzug erfolgen, so das FG Köln (Az.: 10 K 2322/13). Wird eine Ferienwohnung auch teilweise selbst genutzt, kann der Verlustabzug nicht geltend gemacht werden. Im konkreten Fall hatten Eigentümer dem Finanzamt eine Verlustbescheinigung, sowie eine Überschussrechnung für die folgenden 24 Jahre übermittelt. Das Finanzamt sah hierin jedoch keine Gewinnerzielungsabsicht, da mit keinem Mietüberschuss über die Werbungskosten zu rechnen war und strich somit den Verlustabzug. Die Klage der EigenSteuern & Recht tümer hatte beim Finanzgericht Erfolg. Es sei ein uneingeschränkter Verlustabzug möglich – auch ohne Überschussprognose – da die Immobilie nicht für Zwecke der Selbstnutzung vorgesehen war. Ebenso lagen die Vermietungstage nicht erheblich unter der ortsüblichen Vermietungszeit von Ferienimmobilien. Unter diesen Rahmenbedingungen sei davon auszugehen, dass es das Ziel der Eigentümer war, einen Überschuss zu erwirtschaften.

http://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/598133/

Hintergrund zum Verlustabzug bei Ferienwohnungen.

Der Bundesfinanzhof nimmt typischerweise immer dann eine Einkünfteerzielungsabsicht an, wenn die Vermietung nicht mehr als 25 % unter der ortsüblichen Belegungszeit liegt. In diesem Fall können Sie grundsätzlich alle Ausgaben wie Abschreibungen, Schuldzinsen und sonstige Werbungskosten steuermindernd geltend machen – abzüglich eines eventuellen Privatnutzungsanteils.
Beispiel: Bei Ferienimmobilien auf Teneriffa sind durchschnittlich 200 ausgebuchte Tage üblich. Ist Ihr Ferienhaus an mindestens 150 Tagen im Jahr vermietet, können Sie Ihre Ausgaben als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend machen. Ist das nicht der Fall, zweifelt die Finanzverwaltung Ihre Einkünfteerzielungsabsicht an.
Im Zweifel müssen Sie dann nachweisen, dass Ihre Gelanlage in eine Finca auf Mallorca tatsächlich einen Gewinn abwirft. Hierfür müssen Sie einen Plan über einen Dreißigjahreszeitraum mit allen Einkünften und Ausgaben (üblicherweise orientiert am Durchschnitt der letzten fünf Jahre) erstellen. Kommen Sie am Ende auf einen Gewinn, dürfen Sie die Kosten wieder (anteilig) steuermindernd ansetzen. Ist das nicht der Fall, wird die Vermietung als vollständig privat angesehen.

Auf Mallorca sind Ferienhäuser den Ferienwohnungen vorzuziehen.

Mallorca Immobilien eignen sich als Sachwert Geldanlage. Sie haben die Möglichkeit, Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen.
Wer auf Mallorca in die Ferienvermietung einsteigen möchte, erzielt in der Regel höhere Einnahmen als bei einer ganzjährigen Vermietung an Residenten. Die Rendite ist also bei der wochenweisen Vermietung an Touristen höher als bei einem ganzjährigen festen Vertrag. Klar, dass von diesen hohen Erträgen der spanische Staat etwas davon abhaben möchte.
Hier unsere drei Empfehlungen, wenn Sie stabile und dauerhafte Einnahmen aus Ihrer Geldanlage erzielen möchten:
Erstens: man benötigt eine Vermietungslizenz.
Wegen des Verbots der Vermietung von Ferienwohnungen an Urlauber ist es besser, sich für den Preis einer Ferienwohnung lieber ein Ferienhaus zu kaufen. Melden Sie sich zu meinem regelmässigen Newsletter an, um immer auf dem neuesten Stand bezüglich der lukrativen Ferienvermietung auf Mallorca zu sein.
Zweitens erhebt der spanische Staat Steuern auf die Einnahmen.
Drittens: kaufen Sie eine Neubau-Immobilie direkt vom Bauträger. Der Grund ist einfach: dann haben Sie 10 Jahre lang Gewährleistung und müssen für Baumängel nicht selber aufkommen. In Spanien kaufen Sie nämlich Gebraucht-Immobilien „como cuerpo visto“, wie gesehen. Das bedeutet: bei einer Gebraucht-Immobilie können Sie nach der Übergabe und dem Notartermin keine Einwände mehr geltend machen. Dies gilt nicht bei Mallorca Neubau-Immobilien: da muss Ihnen der Bauträger seine „seguro decenal de daños“ vorlegen. Eine Bau-Leistungs-Versicherung mit einer Laufzeit von 10 Jahren.
Ferienvermietung Mallorca in Cala Pi Homes

Ferienhäuser direkt vom Bauträger in Cala Pi

In Cala Pi erstehen derzeit Doppelhaushälften mit Meerblick und eigenem Pool, die perfekt für die lukrative Ferienvermietung genutzt werden können. Wenn Sie Interesse an einer Besichtigung haben, kontaktieren Sie mich oder schauen Sie sich die Webseite von Cala Pi Homes an.