3 x Inflations-Anleihe
Zwei Faktoren in einer Anlage kominiert: einen attraktiven Zinssatz für die erste Zinsperiode von 13 Monaten und die Auszahlung der dreifachen Inflationsrate jeweils im zweiten und dritten Jahr.
Steigendes Inflationspotential -Tiefrote Staatshaushalte ohne Ende
Der Hyperaktivismus der Regierungen führt in Kombination mit den sinkenden Steuereinnahmen zu den größten Haushaltsdefiziten seit dem 2. Weltkrieg. In absoluten Zahlen führen die USA die Rangliste des Schreckens mit einem Budgetdefizit von 1750 Milliarden Dollar an, das sind rund 12% des Bruttoinlandprodukts (BIP) und wird von den G20 Staaten nur noch von England geschlagen. Für Deutschland wird ein Minus von 6.1% der Wirtschaftsleistung erwartet. Ein Defizit von 12% in den USA bedeutet, dass die Regierung gut jeden dritten Dollar des Staatshaushaltes durch neue Schulden finanzieren muss. Das sind Größenordnungen, die jegliche Erfahrungswerte der Nachkriegszeit übertreffen. Klar ist auch, dass solche massiven Neuverschuldungen kaum über den regulären Anleihenmarkt finanziert werden können. Das Drucken von frischem Geld durch die Zentralbanken wird dazu nötig sein. Die Zinsen werden eher früher als später steigen. Und mit höheren Zinsen wird auch die Schuldenlast drückender. Es droht manchen Ländern eine tödliche Spirale aus steigenden Staatsschulden, Zinsen und Inflationsraten wie sie sonst nur die Bananenrepubliken Lateinamerikas zu durchleben pflegen.
Inflation als Allheilmittel
Gegen 1’000 Milliarden Dollar an neuen US-Schatzbriefen sollen dieses Jahr ausgegeben werden. Eine Ende der gigantischen Haushaltsdefizite ist nicht abzusehen. Zusätzliche Bürde sind die Rentensysteme im Umlageverfahren, welche mit der Pensionierung der Babyboomer-Generation ab 2011 alle westlichen Staatshaushalte enorm belasten werden.Als einziger nennenswerter Käufer der neu zu begebenden Anleihen kommen die Notenbanken in Frage – mit frisch gedrucktem Geld selbstverständlich. Dieses "Quantitative Easing" wird der Öffentlichkeit ja bereits als Allheilmittel gegen die Wirtschaftskrise verkauft. Dass die daraus resultierende Inflation und Währungsabwertung ebenfalls ein historisches Ausmass erreichen wird, ist absehbar.
Die daraus resultierenden, stark wachsenden Staatsschulden sowie zunehmende Rohstoffpreise, welche bei einer zukünftigen wirtschaftlichen Erholung wieder anziehen werden, dürfen künftig eine sehr hohe Inflationsrate nach sich ziehen.
Management von Inflationsrisiken
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Inflationserwartungen steigen lange vor einem tatsächlichen Teuerungsanstieg
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Nominalwertanlagen (Liquidität, Anleihen, Geldmarktanlagen) sind gefährdet
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Einbezug von inflationssensitiven und inflationsgeschützten Anlageklassen


