04.01.2010

Steuererhöhungen in Spanien belasten Familien

Die von der sozialistischen Regierung in Madrid beschlossenen Steuererhöhungen werden eine Familie mit durchschnittlich rund 1.500 EUR pro Jahr belasten, wie eine Studie der Wirtschaftszeitung Expansion ergeben hat.

Trotz Wirtschaftskrise in Spanien hat die sozialistische Regierung in Madrid ein umfangreiches Steuer-Erhöhungsprogramm gestartet. Damit wird jeder spanische Haushalt im Durchschnitt mit 1.500 EUR zusätzlich belastet, wie eine Studie der Wirtschaftszeitung "Expansion" errechnet hat.
Im Wesentlichen ist es die Erhöhung der Mehrwertsteuer von 16 auf 18% (700 EUR), aber auch die Abschaffung des zusätzlichen persönlichen Steuerfreibetrages von 400 EUR in der Einkommensteuererklärung, in 2008 erst eingeführt, aber auch Gemeindesteuern (300 EUR), Sondersteuern auf Tabak, Alkohol und Treibstoff (100 EUR).