Spaniens Bad Bank SAREB soll neuen CEO bekommen

 |  Februar 25 2014

Jaime Echegoyen, neuer CEO bei der SAREB
Jaime Echegoyen, neuer CEO bei der SAREB
persönlicher Bekannter von Christoph Albeck soll neuer CEO bei der spanischen Bad Bank SAREB werden.

Spaniens Bad Bank SAREB ist die Bank mit der schlechtesten Wertentwicklung in ganz Spanien. Das soll sich nun ändern: mit Jaime Echegoyen wird der frühere Vorstandsvorsitzende von Bankinter als neuer CEO berufen. Und der soll die SAREB wettbewerbsfähig machen und an die aktuellen Markterfordernisse anpassen.

Die SAREB war wegen undurchsichtiger Immobiliendeals mit sogenannten Geierfonds (Fonds, die assets der SAREB als Großhändler aufkauften, um die Immobilien dann zu überhöhten Preisen wieder auf dem Markt anzubieten, EuroWeekly berichtete) ins Gerede gekommen. Die spanische Öffentlichkeit beschwerte sich zu Recht, daß durch diese Geierfonds das Problem der Immobilienblase verstärkt wurde, anstatt es zu lösen. Der alte CEO mußte zurücktreten.

Mit Jaime Echegoyen kommt ein persönlicher Bekannter von Christoph Albeck in eine führende Position der SAREB. Jaime Echegoyen zeichnet sich durch seine analytische Denkweise aus. Über Jahre hinweg arbeiteten Mitarbeiter von Finanzkontor SL in Madrid in Arbeitsgruppen mit dem Stab von Jaime Echegoyen zusammen. Insbesondere um die Kreditvergabe an Ausländer zu standardisieren.

Man kann nun davon ausgehen, daß die SAREB sich mehr den privaten Investoren öffnen wird und Versteigerungen nicht mehr nur den institutionellen Investor bevorzugen. Gute Nachrichten also für Kunden von Finanzkontor, die auf der Suche nach Schnäppchen der SAREB sind.

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