Anleihecrash im Dezember 2016: warum Geldanleger jetzt noch handeln müssen.

By Christoph Albeck

Anleihecrash im Dezember

Anleihecrash im Dezember 2016: Geldanleger mit Anleihen im Depot müssen jetzt noch handeln.

Anleihecrash im Dezember: warum der Trump / Yellen Effekt Ihr Geld vernichtet

Anleihecrash im Dezember mit Ansage: das beherrschende Thema auch an den Weltbörsen waren in den vergangenen Wochen die US-Präsidentschaftswahl und die Konsequenzen ihres Ausgangs. Obwohl mit Donald Trump nicht der Wunschkandidat der Kapitalmärkte zum 45. US-Präsidenten gewählt wurde, überwogen nach einem ersten Schrecken an den Aktienmärkten Kursgewinne. Vor allem die Wallstreet konnte dem zuvor befürchteten Wahlsieg positive Aspekte abgewinnen. Die Anleihemärkte reagierten dagegen mit weiteren Kursverlusten. Und das aus gutem Grund.

Was Geldanleger jetzt wissen müssen: der Anleihe-Crash steht nicht nur kurz bevor. Sie müssen jetzt sofort handeln, bevor ihr Geld vernichtet wird.

Grund für die dramatischen Kursverluste bei US-Anleihen ist die Erwartung, dass Trump als Präsident die US-Staatsausgaben ungeachtet der Rekordverschuldung noch schneller erhöhen wird, was das Wirtschaftswachstum, die Inflationsraten und damit auch die Zinsen erhöhen dürfte. Eine Erhöhung der amerikanischen Leitzinsen durch die US-Notenbank Fed unter Janet Yellen im Dezember gilt als sicher. Es wäre die zweite Zinserhöhung nach der Schuldenkrise. Die erste war im Dezember vor einem Jahr erfolgt. Sollten in den USA tatsächlich das Wirtschaftswachstum und Inflation schneller steigen, dürften 2017 weitere Leitzinserhöhungen folgen.
Steigende Zinsen mögen zwar langfristig für die Kapitalanleger besser sein, bedeuten aber für die jetzigen Inhaber von Anleihen erst einmal Kursverluste. Denn bei höheren Zinsen wären die schlecht verzinsten Anleihen weniger attraktiv. Eine Mehrheit der Fondsmanager und Kapitalmarktexperten erwartet jetzt genau diese Entwicklung, zumindest in den USA. Damit käme es dort zu einer dauerhaften Trendwende am Anleihemarkt. Eine Rückkehr der Inflation würde gerade bei längeren Anleihelaufzeiten höhere Renditen nach sich ziehen. Dementsprechend würden die Kurse von Anleihen fallen.

Mein Fazit: überprüfen Sie unbedingt Ihr Depot auf Anleihe-Risiken. Nicht nur klassischen Fixed-Income-Papieren droht der Crash, viele Mischfonds halten US-Anleihen, die vom Crash bedroht sind. Gerne unterstütze ich Sie bei der Risiko-Analyse. Rufen Sie mich an zur Vereinbarung eines Termins.

Anleihecrash im Dezember: die Aktienbörsen nach dem Trump-Wahlsieg im Steigflug

Ich hatte es allen meinen Kunden schon gesagt gehabt, und schon seit 12 Monaten sukzessive den US-Aktienanteil erhöht:
an den US-Aktienmärkten ist die Stimmung ausgesprochen gut. Der populäre Aktienindex Dow Jones Industrial
Average erreichte erstmals in seiner Geschichte einen Stand über 19.000 Punkte. Und der ebenfalls
viel beachtete S&P-500-Index stieg auf nie zuvor erreichte 2.200 Punkte. Auch der weniger bekannte
Russel-2000-Index stieg auf ein neues Allzeit-Hoch. Begründet wird der Kursanstieg an der Wallstreet
mit der Erwartung vieler Anleger, eine Trump-Regierung werde (Unternehmens-) Steuern senken und
die Regulierungen für Banken aufweichen. Zudem dürften die Pharmafirmen wenig Sorge vor staatlichen
Eingriffen in die Preisbildung haben, wie Hillary Clinton sie in die Diskussion gebracht hatte. Obwohl
auch von ihr mehr Infrastruktur-Ausgaben zu erwarten gewesen wären, profitierten auch Aktien
dieses Sektors vom überraschenden Wahlausgang.
Zu den größeren Gewinnern gehörten aber Finanzwerte. Von Trump dürfte das „Big Business“ weniger
Regulierung erwarten. Hinzu kommt die Bobachtung, dass Trump in seinen ersten Reden nach seinem
Wahlsieg schon versöhnliche und „realpolitische“ Töne anschlug. Für die kommenden Monate wird allerdings
entscheidend sein, ob die jetzt erwarteten positiven Trump-Effekte bestätigt werden oder sich
Trump doch als „destruktiv“ erweisen wird.

Abgestraft: der mexikanische Peso.

Deutliche Reaktionen auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen gab es auch an den Devisenund
Edelmetallmärkten. Zu den Verlierern gehört der mexikanische Peso. Die Währung des südlichen
USA-Nachbarn stürzte in einer ersten Reaktion um zwölf Prozent gegenüber dem US-Dollar ab und beendete
den ersten Handelstag nach der Wahl mit einer Einbuße von neun Prozent bei 19,93 Peso pro
Dollar. Der Peso befindet sich schon seit anderthalb Jahren im Abwärtstrend. Im Oktober hatte die mexikanische Währung einen Versuch unternommen, ihren Abwärtstrend zu brechen. Stattdessen bestätigten die neuen Tiefs jetzt den Peso-Abwärtstrend. Fundamental erscheinen die Kursverluste gegenüber den „Hartwährungen“ der „developed markets“ – wie beim mexikanischen Peso – übertrieben. Aber ich halte einen Einstieg noch zu verfrüht.

Anleihecrash im Dezember: Spekulanten auf Gold haben sich geschnitten. Warum Gold dennoch ins Depot gehört.

Für Turbulenzen sorgte die Wahl Trumps zum amerikanischen Präsidenten auch an den Edelmetallmärkten:
Am Tag der Bekanntgabe des Wahlergebnisses hatten schon um acht Uhr morgens New Yorker
Zeit 570.000 Terminkontrakte den Inhaber gewechselt – das Dreifache eines üblichen Tages-Handelsvolumens
und bei stark steigenden Kursen: Der Preis einer Unze Gold schoss von 1.270 auf 1.337
Dollar. Mit der zunehmenden Beruhigung der Märkte fiel der Goldpreis dann aber noch am gleichen Tag
auf das Ausgangsniveau zurück und in den Tagen danach auf neues Acht-Monats-Tief unter 1.200 Dollar.
Die Erwartung einer zurückkehrenden Inflation müsste die Edelmetallpreise zwar stützen. Gegenwärtig
überwiegt aber offenbar die Ansicht, höhere Zinsen belasten die Preisentwicklung der zinslosen
Edelmetalle.

Anleihecrash? Alternativen zur Geldanlage in Anleihen.

Das Schöne an einer Anleihe ist doch: man legt sie sich ins Depot und kassiert dann jahrelang Zinsen. So schön ist es aber nur in der Theorie. Gerade auch spanische Banken haben es vorgemacht, wie man Anleihen nicht mehr bedient. Anleger sollten deshalb nach Alternativen zur Anleihe suchen.
Lesen Sie hier, warum Crowdfunding eine Alternative zur Anleihe sein kann und wie Sie es schaffen, bis zu 7% mit kurzfristigen Laufzeiten zu erzielen.

Jetzt gratis Ratgeber anfordern!
der führende Blog zur Immobilienfinanzierung, Geldanlage und zu internationalem Vermögensschutz. Jetzt gratis Ratgeber anfordern.
Wir schützen Ihre Privatsphäre und geben Ihre Email nicht weiter!

Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmen Sie der Benutzung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen