Wallstreet mit längster Hausse der Geschichte

Wallstreet mit längster Hausse der Geschichte
Als „Hausse“ bezeichnet man einen Anstieg der Wertpapierkurse einzelner Marktbereiche oder des Gesamtmarktes über einen mittleren bis längeren Zeitraum, also mindestens eine Dauer von mehreren Monaten bis hin zu vielen Jahren. Verbindlich und exakt definiert ist derBegriff nicht. Eine Hausse, so das vorherrschende Verständnis, ist von einem übergeordneten, sogenannten „sekundären“ Aufwärtstrend gekennzeichnet, der zwar Kursschwankungen und zwischenzeitliche „Korrekturen“ erlebt, aber keine Rückschläge von mehr als 20 Prozent. Finanzkontor-Anleger profitieren voll davon, wie ein Blick in unsere drei Musterportfolios zeigt. Im Januar 2018, als viele schon aussteigen wollten, habe ich in meinem Beitrag „Goldlöckchen und das inflationsfreie Wachstum“ auf eine einmalige Idealsituation hingewiesen, die weltweit die Börsen steigen läßt. Hier finden Sie den link zum Artikel (klick!)

Wallstreet mit längster Hausse der Geschichte

Die Wallstreet befindet sich gemessen an dem AktienindexS&P-500 in der längsten Hausse ihrer Geschichte, denn seit fast 3.500 Tagen gab es keinenRückgang des S&P-500-Index von 20 oder mehr Prozent.In der Finanzkrise, die im Sommer 2007 die Börsen erreichte, war der S&P-500-Index von1.567 auf 666 Punkte bis März 2009 gefallen – eine schwere „Baisse“, denn in knapp anderthalb Jahren war es um 57 Prozent bergab gegangen. Am 9. März 2009, dem Tiefpunkt, sollte aber der längste Kursaufschwung der Geschichte beginnen, was zu diesem Zeitpunkt natürlich noch keiner ahnte.
Seitdem gab es in 3.453 Tagen keinen Kursrückgang, der beim S&P-500 die Schwelle von 20Prozent überschritten hätte.

Wallstreet mit längster Hausse der Geschichte: Vervierfachung der Aktienkurse

Im Gegenteil: Die Kurse amerikanischer Aktien konnten sich in den neun Jahren mehr als vervierfachen. 330 Prozent beträgt der Anstieg des Aktienindex,was einer Rendite von über 14 Prozent pro Jahr entspricht. Weil in dieser Zeit der US-Dollargegenüber dem Euro gestiegen ist, hätten US-Aktien deutschen Anlegern fast 17 ProzentRendite pro Jahr gebracht.Dies gilt natürlich nur für Anleger, die den Mut hatten, ihre Aktieninvestments nicht zu verkau-fen und zwischenzeitliche Korrekturen aus- und durchzuhalten. Denn man sollte bei der Nach-richt „längste Hausse der Geschichte“ nicht vergessen, dass es während dieser Haussedurchaus heftige Kurskorrekturen gab. Im Jahr 2010 fiel der S&P-500 im Mai und Juni um zu-sammen 16 Prozent. 2011 verletzte der Rückgang von der Spitze bei 1.363 Zählern Ende Aprilbis auf 1.099 Punkte Ende September fast die 20-Prozent-Marke, denn mit 19,4 Prozent kamdie Korrektur dem Schwellenwert denkbar nah. Eine „Durststrecke“ mussten US-Aktienanleger dann noch zwischen Juli 2015 und Februar 2016 durchmachen, als der S&P-500immerhin 14 Prozent verlor. Und auch in diesem Jahr erwies sich die Wallstreet nicht alsEinbahnstraße: Ende Januar und Anfang Februar ging es binnen zwei Wochen um 10 Prozentabwärts. Diesen jüngsten Rückschlag konnte der S&P-500 erst jetzt im August komplett wie-der ausgleichen. Der neue Rekordstand wurde nur wenige Tage nach dem Überschreiten derbisherigen Rekorddauer einer Hausse erreicht.Nun stellt sich die Frage: Wie lange kann die US-Hausse weitergehen? Auch wenn die zurVorsicht mahnenden Stimmen zugenommen haben, muss man sich vor Augen halten, dassein Ende der Hausse keineswegs erkennbar ist. Gäbe es heute schon klare Anzeichen dafür,hätte die Wallstreet jetzt keine neuen Rekordhöhen erreicht. Der anhaltend starke Anstieg derUnternehmensgewinne in den USA bei einem starken Wirtschaftswachstum spricht gegen einunmittelbar drohendes Ende des Kursanstiegs. Zudem bewerten gerade die US-Anleger dieinternationalen Handelskonflikte nicht als ernsthafte Gefahr für den Aufschwung. Die Hausse kann noch eine Weile weiterlaufen, so lautet die Einschätzung der meisten Experten, aller-dings müsse man sich auf unruhigere Zeiten einstellen. Sollte es weiter nach oben gehen,dann wohl auch weiterhin nur unter heftigen Schwankungen.

Wallstreet mit längster Hausse der Geschichte: warum die Party jetzt vorbei ist und wie Sie sich darauf einstellen können.

Wer den Zusammenhang von Inflation und Zinsen versteht, kommt nicht umhin zu erkennen, daß der amerikanischen Notenbank kein Spielraum bleibt, um von ihren geplanten Zinserhöhungen abzuweichen. Damit schichten amerikanische Anleger immer mehr in US-Bonds um. Gleichzeitig steigt das Risiko von Schuldnern aus Schwellenländern, ihre in US-Dollar lautenden Kredite bedienen zu können. Zwar weist J.P. Morgan Asset Management darauf hin, daß es keinen Automatismus gibt. J.P. Morgan sieht trotz eines US-Zinsanstiegs eher geringe Gefahr für Emerging Markets, wie die Investmentbank in einem Artikel (klick!) aufzeigt. Kritisch wird es aber dann, wenn der US-Dollar aufwertet.
Und dies wird passieren, wenn auch ausländische Anleger in US-Bonds umschichten. Der Crash ist damit nur eine Frage der Zeit.

Wallstreet mit längster Hausse der Geschichte: wie Anleger jetzt enstpannt den Crash abwarten

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Über den Autor dieses Beitrags: Christoph Albeck ist Investor und professioneller selbständiger Anlageberater in Frankfurt am Main. Er berät Kunden bei Fragen zur Internationalisierung ihrer Geldanlage. Internationalisierung und Diversifizierung ist unter Risiko-Gesichtspunkten für jeden Anleger dringend geboten. Schwerpunkt seiner Beratung sind daher internationale Kapitalmärkte, steuerliche Strukturierung, Vermögens-Schutz sowie Auslandsimmobilien als Kapitalanlage und Direktinvestments in Grund und Boden. Sein Motto: „wer nicht streut rutscht aus“. Christoph Albeck hat seit über 25 Jahren seinen Zweitwohnsitz auf Mallorca und natürlich prägt das Leben auf dieser wunderbaren und internationalen Insel seine Sicht der Dinge. Er ist selber auf Mallorca als Immobilieninvestor und Bauträger tätig und kennt die Perspektive des Käufers. Er kennt die Zweifel, die sich bei einem Finca Kauf auf Mallorca zwangsläufig ergeben und gibt auf seinem Blog finanzkontor.es Tipps zu GeldanlageGeld verdienen mit Mallorca Immobilien, Crowdfunding auf MallorcaVermietung und zu Steuern. Christoph Albeck hat nach seinem Abschluss als Diplom-Volkswirt jahrelang auf Leitungsebene bei internationalen Banken gearbeitet. Er verfügt daher über ein exzellentes Netzwerk und beste Kontakte zu den führenden Maklern, Bauträgern, Rechtsanwälten und Banken.

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