Zinsanleger aufgepasst: diese Zinsen bringen Verlust

Zinsanleger aufgepasst: dieses Zinsen bringen garantiert Verlust. Was Sie jetzt als Geldanleger über Zinspapiere wissen müssen erfahren Sie in diesem Blog Beitrag. Anleger wissen seit Jahren, daß es kaum noch Zinsen für das Ersparte gibt. Aber zum Null-Zins-Sparen kommt jetzt noch das Risiko.

Zinsanleger aufgepasst: wollen Sie Risiko ohne Zins?

Wir erinnern uns: zur Abwehr der Finanzkrisen haben die Notenbanken vor gut zehn Jahren begonnen, die Zinsen auf Null zu senken. Die Rückkehr aus diesem „Krisenmodus“ zu „normalen“ Zinsen dauert, weil ein rascher Anstieg der Zinsen die Gefahr einer neuen Schuldenkrise bergen würde. Inzwischen steigen die Zinsen in den USA zwar wieder, wer aber hierzulande verzinsliche Anlagen für Euro-Guthaben sucht, geht weiterhin leer aus, schlimmer noch: Inzwischen verlieren Millionen Sparguthaben an Wert – ohne dass die meisten Sparer dies direkt merken.
Zwar sind Negativ-Zinsen für Privatpersonen noch eine Ausnahme, doch gemessen an der Kaufkraft verliert inzwischen jeder Geld, der nicht auf nominal mindestens zwei Prozent Zinsen pro Jahr kommt. Und das ist mit risikolosen Anlagen bis auf weiteres nicht möglich. Bei Sparkonten steht nicht nur eine Null vor dem Komma, meist folgen sogar nach dem Komma noch ein oder zwei weitere Nullen, bevor manchmal eine kleine Zahl auftaucht, die nur noch formale Bedeutung hat. Wer sein Geld direkt in die Finanzierung der Staatsschulden steckt und dazu deutsche Bundesanleihen kauft, erhält dafür immerhin rund 0,3 Prozent Zinsen. Diese Rendite ergibt sich durch Angebot und Nachfrage. Ende Januar dieses Jahres lag die Rendite von Bundesanleihen immerhin schon mal doppelt so hoch. Aber die Inflationsrate konnte auch das nicht mehr annähernd ausgleichen.

Die Inflationsrate war zuletzt im Mai 2016 negativ. Damals nahm die Kaufkraft des Geldes, zumindest am Warenkorb der Statistiker, leicht zu. Eine Null-Verzinsung war also eher noch hinnehmbar, weil Zinsen keine Geldentwertung ausgleichen mussten. Seither vollzog sich eine schleichende Rückkehr der Inflation: Es dauerte bis Dezember 2016, bis bei der durchschnittlichen Preissteigerungsrate eine Eins vor dem Komma stand. Unter Schwankungen wurde der Warenkorb 2017 teurer, wobei der Preisanstieg meist unter zwei Prozent blieb – immer gegenüber den Preisen von zwölf Monaten zuvor.

So richtig zu spüren bekommen Sparer die Niedrigzinspolitik aber erst jetzt. Denn die Inflation erreichte die Zwei-Prozent-Marke nicht nur für kurze Zeit aufgrund von Preisschwankungen, sondern offenbar aufgrund des übergeordneten Trends für längere Zeit. In Berechnungen der Bundesbank für das erste Vierteljahr 2018 ergab sich erstmals seit sechs Jahren eine negative reale Rendite auf Spar- und Anlagevermögen. Damit ist selbst die noch relativ hohe Durchschnittsverzinsung niedriger als die Inflationsrate. Sparer machten im Durchschnitt also Minus – und zwar in Höhe von minus 0,8 Prozent.

Ein Rückgang um 0,8 Prozent auf einen 12-Monats-Zeitraum klingt nicht dramatisch. Aber Zinsanleger aufgepasst: hochgerechnet auf die rund fünf Billionen Euro, die deutsche Sparer und Anleger gemeinsam „auf der hohen Kante“ haben, bedeutet das riesige Verluste, nämlich rund 40 Milliarden Euro pro Jahr.

Insgesamt ist der Wert des Spar- und Anlagevermögens der Deutschen zum ersten Mal seit sechs Jahren wieder in einem Kalenderquartal gesunken. Von Januar bis März dieses Jahres hat die Inflation die Rendite des Geldvermögens der Haushalte mehr als aufgezehrt. Das Geldvermögen umfasst neben Bankeinlagen und Bargeld auch Versicherungsansprüche sowie Aktien. Weil die Deutschen ihre Ersparnisse überwiegend in verzinsliche Anlagen stecken, ungeachtet der negativen Realverzinsung, schlägt die schlechte Rendite auf das Gesamtergebnis stark durch. Die Anlage in Aktien konnte das im ersten Quartal nicht ausgleichen, im Gegenteil: Nach anfänglichen Kursgewinnen ging es mit den Kursen bergab, sodass die Bilanz des ersten Quartals bei Aktieninvestments negativ ausfällt. Langfristig sieht das allerdings anders aus: Während Zinsanlagen historisch gesehen immer wieder und im langfristigen Durchschnitt kaum die Geldentwertung ausgleichen konnten, bringen Aktien langfristig einen hohen Wertzuwachs.

2017 hatten beispielsweise die guten Ergebnisse der Aktienanlage zum Wachstum des Geldvermögens beigetragen. Laut Bundesbank-Berechnungen hat das Geldvermögen der Deutschen abzüglich Inflation im vergangenen Jahr eine Rendite von durchschnittlich 1,4 Prozent gebracht nach 0,9 Prozent im Jahr 2016.

Ein baldiger Anstieg der Euro-Zinsen, ähnlich wie in den USA, wo es für Staatsanleihen immerhin rund drei Prozent Zinsen gibt, ist für die nächsten ein, zwei Jahre nicht zu erwarten.

Zinsanleger aufgepasst: allein ein weiterer Anstieg der Inflation könnte dazu führen, dass auch die Europäische Zentralbank dem Kaufkraftverlust mit höheren Zinsen entgegentreten müsste. Die Rechnung der Sparer dürfte dann aber weiterhin nicht aufgehen: Auch zwei Prozent Zinsen wären nicht genug, wenn die Inflation vielleicht drei Prozent beträgt.

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Crowdfunding: die Alternativen zur herkömmlichen Zinsanleihe

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Über den Autor dieses Beitrags: Christoph Albeck ist Investor und professioneller selbständiger Anlageberater in Frankfurt am Main. Er berät Kunden bei Fragen zur Internationalisierung ihrer Geldanlage. Internationalisierung und Diversifizierung ist unter Risiko-Gesichtspunkten für jeden Anleger dringend geboten. Schwerpunkt seiner Beratung sind daher internationale Kapitalmärkte, steuerliche Strukturierung, Vermögens-Schutz sowie Auslandsimmobilien als Kapitalanlage und Direktinvestments in Grund und Boden. Sein Motto: „wer nicht streut rutscht aus“. Christoph Albeck hat seit über 25 Jahren seinen Zweitwohnsitz auf Mallorca und natürlich prägt das Leben auf dieser wunderbaren und internationalen Insel seine Sicht der Dinge. Er ist selber auf Mallorca als Immobilieninvestor und Bauträger tätig und kennt die Perspektive des Käufers. Er kennt die Zweifel, die sich bei einem Finca Kauf auf Mallorca zwangsläufig ergeben und gibt auf seinem Blog finanzkontor.es Tipps zu GeldanlageGeld verdienen mit Mallorca Immobilien, Crowdfunding auf MallorcaVermietung und zu Steuern. Christoph Albeck hat nach seinem Abschluss als Diplom-Volkswirt jahrelang auf Leitungsebene bei internationalen Banken gearbeitet. Er verfügt daher über ein exzellentes Netzwerk und beste Kontakte zu den führenden Maklern, Bauträgern, Rechtsanwälten und Banken.

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