Die Alternative zur Zinswende der Notenbanken

Die Alternative zur Zinswende der Notenbanken

Die Alternative zur Zinswende der Notenbanken heißt Crowdfunding von Mallorca Immobilien

Unlängst verkündeten die beiden wichtigsten Notenbanken der Welt, die US-amerikanische „Federal Reserve“, kurz „Fed“, und die Europäische Zentralbank (EZB), ihre Entscheidungen zur Höhe der Leitzinsen und gaben einen Ausblick auf ihre kommende Zinspolitik. Auch wenn die Entscheidungen im Großen und Ganzen so ähnlich erwartet worden waren, vermochten Details doch die Märkte zu überraschen und zu bewegen. Die US-Notenbank Fed hat den Leitzins erneut angehoben – zum zweiten Mal in diesem Jahr und zum siebten Mal seit der Finanzkrise vor zehn Jahren. Mit der Bandbreite von 1,75 bis zwei Prozent erreicht ihr wichtigster Leitzins, die sogenannte „Federal-Funds-Rate“, das höchste Niveau seit zehn Jahren. Dieser Schritt war mehrheitlich erwartet worden. Allerdings ist jetzt davon auszugehen, dass im Jahresverlauf noch zwei weitere Zinserhöhungen folgen. Mit dann insgesamt vier Leitzinsschritten hatte Anfang des Jahres nur eine Minderheit gerechnet, die Mehrheit erwartete drei Anhebungen im Jahr 2018. Aber die gute US-Konjunktur lässt höhere Leitzinsen zu, der deutliche Anstieg der Inflation macht sie sogar notwendig. Jüngst war die US-Inflationsrate mit 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat festgestellt worden. Dies ist der stärkste allgemeine Preisanstieg in den USA seit sechs Jahren und dürfte zwei weitere Zinsschritte in diesem Jahr erforderlich machen. Für die Börsen könnte die restriktivere Zinspolitik der Fed zur Belastung werden, zumal die Notenbank Monat für Monat Anleihen verkauft, die sie früher zur Stützung der Märkte aufgekauft hatte.

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Mit diesen Anleiheverkäufen, die die Bilanzsumme der Fed verkürzen, sauge die Notenbank so viele Dollar aus dem Finanzsystem ab, sodass es zu einer Dollar-Knappheit kommen könne, befürchten einige Kritiker der Fed. Das könne dazu führen, dass vor allem einige Schwellenländer ihre in US-Dollar aufgenommenen Kredite nicht mehr bedienen könnten. Andere werten die fortschreitende Zinswende in den USA als gutes Zeichen: Offenbar laufe die US-Konjunktur so gut und die Gefahr einer deflationären Entwicklung sei endgültig beseitigt, sodass eine Rückkehr zu normalen Zinsen möglich und geboten sei. US-Notenbankchef Powell hält erklärtermaßen am Trend „gradueller“ Zinserhöhungen als Mittelweg zwischen „zu schnell“ und „zu langsam“ fest. Dabei betonte er erneut die „symmetrische“ Auslegung des Inflationsziels der Fed, das erklärtermaßen bei zwei Prozent liegt. In den vergangenen Jahren lag die tatsächliche Inflation lange Zeit unter diesem Zielwert. Mit der „symmetrischen“ Interpretation des Ziels von zwei Prozent soll ausgedrückt werden, dass die Notenbank nun umgekehrt auch ein zeitweiliges Überschießen der tatsächlichen Inflationsrate über die Zielgröße hinaus zulässt.

Alte Anleihen verlieren mit der Leitzinsanhebung an Wert

Die Mehrheit der Experten rechnet mit weiteren Leitzinsanhebungen. Zumindest solange die Arbeitslosigkeit in den USA weiter falle, bestehe Spielraum dafür, die Wirtschaft nicht mehr so üppig mit billigem Geld zu versorgen. Allerdings sollten die Zinssteigerungen weder zu schnell, noch im Ausmaß zu hoch erfolgen, solange die Inflation um die Zielmarke der Fed pendelt, mahnen beispielsweise die Experten der Fondsgesellschaft DWS.

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Eine Möglichkeit, um zu beurteilen, ob die Zinsen schon hoch oder noch tief seien, sei der Vergleich mit der Inflationsrate. So bekomme man einen guten Eindruck davon, wie hoch das aktuelle Zinsniveau im Vergleich mit früheren Zyklen sei. Beim Vergleich des aktuellen Leitzinses von 2,0 Prozent mit der Kerninflationsrate, die zu diesem Zeitpunkt bei 2,2 Prozent stehe, errechne sich ein immer noch negativer realer Leitzins. In früheren Zyklen habe der Anstieg der realen Fed Funds Rate seinen Höhepunkt Ende der 80er Jahre bei fünf Prozent, zur Jahrtausendwende bei vier und vor der Finanzkrise bei drei Prozent gefunden. Aus dieser Perspektive seien die bisherigen Zinserhöhungen relativ moderat ausgefallen.

Die Zinswende der Notenbanken ist notwendig.

Sollten tatsächlich noch zwei Leitzinsanhebungen in diesem Jahr in der üblichen Größenordnung von je einem Viertel Prozentpunkt folgen, würde die Fed Funds Rate am Jahresende 2,5 Prozent erreichen. Damit dürfte die Fed ein wesentliches Ziel erreicht haben: Es gibt überhaupt erst wieder Spielraum für Leitzinssenkungen, falls dies notwendig werden sollte. Die Europäische Zentralbank veränderte erwartungsgemäß ihre Leitzinsen nicht. Sie sind seit März 2016 unverändert. Der Hauptrefinanzierungssatz, zu dem sich Geschäftsbanken gegen entsprechende Sicherheiten Geld von der EZB leihen können, liegt bei Null und der Einlagesatz, der für Guthaben der Geschäftsbanken bei der EZB gilt, ist mit -0,40 Prozent weiterhin negativ. Anders als die Fed, die ihre Anleihebestände durch Verkäufe in den Markt verringert, kauft die EZB weiterhin Anleihen auf und stellt dem Markt damit zusätzliche Euro-Liquidität zur Verfügung. Dabei kündigte die EZB jetzt an, nach September ihre Nettoankäufe von zurzeit noch 30 Milliarden Euro monatlich auf 15 Milliarden Euro in jedem der drei letzten Monate dieses Jahres zu reduzieren. Zum Jahresende würden dann auch die Anleihekäufe ganz aufhören. Allerdings wird die Entscheidung, das sogenannte „Quantitative-Easing“, also den Anleiheaufkauf, zu beenden, von der Entwicklung in den nächsten Monaten abhängen. Sorgen, das bevorstehende Ende der Stützungskäufe könnte zu höheren Marktschwankungen und einem schädlichen Liquiditätsentzug führen, trat die EZB mit einer ungewöhnlich klaren und zeitspezifischen Zinsfestlegung entgegen. Die Zentralbank werde ihren Leitzins „bis zum Sommer 2019“ unverändert lassen. Eine ein Jahr in die Zukunft reichende Festlegung überraschte die Märkte dann doch. An den europäischen Anleihemärkten, die eine erste Leitzinserhöhung im ersten Halbjahr 2019 für wahrscheinlich gehalten hatten, gab es in der Folge Kursgewinne. Sorgen, das bevorstehende Ende des EZB-Anleihekaufprogramms würde zu Kursverlusten an den europäischen Anleihemärkten führen, bewahrheiteten sich also nicht. Die Alternative zur Zinswende ist hier, alte Anleihen abzustoßen.

Die Alternative zur Zinswende: auch in Europa „drohen“ mittelfristig höhere Zinsen und damit Verluste von Anleihegläubigern

Die Alternative zur Zinswende: die Ankündigung von EZB-Präsident Mario Draghi, das Anleiheaufkaufprogramm der EZB Ende des Jahres komplett einzustellen, verlor seinen Schrecken, weil das bislang nur bis einschließlich September beschlossene Kaufprogramm noch einmal verlängert wurde, wenn auch nur um die drei Monate bis Dezember 2018 und bei halbiertem Volumen. Zudem betonte Draghi mehrfach, dass das am Jahresende erreichte neue Rekordniveau an Euro-Liquidität erhalten bleibe, weil die EZB bis auf weiteres das Geld aus fällig werdenden Anleihen für neue Anleihekäufe verwenden werde. Die Entscheidungen der EZB sind auch im Licht der jüngsten Wachstums- und Inflationsprognosen der Zentralbank zu sehen. Deutlicher als erwartet hat die EZB ihre Erwartung an das Wachstum im Jahr 2018 nach unten korrigiert, nämlich von 2,4 auf 2,1 Prozent. Die Prognose für die Kerninflation in diesem Jahr blieb unverändert bei 1,1 Prozent. Die Prognose für 2019 wurde jedoch auf 1,6 Prozent angehoben. Auch die EZB hat ein Inflationsziel von rund zwei Prozent. Fazit: Die Normalisierung der Zinsen schreitet in den USA weiter voran, steht in Euroland aber erst am Beginn. Hierzulande besteht die Gefahr, dass eine schlechtere Konjunktur als gegenwärtig schon den Wunsch nach Zinssenkungen aufkommen lässt, bevor „etwas zu senken da ist“. Eine rasche Rückkehr zu real positiven Zinsen ist für Euro-Anleger nicht absehbar, sodass es geboten bleibt, sein Geld besser „mini-verzinslich“ anzulegen.

Die Alternative zur Zinswende der Notenbanken

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Über den Autor dieses Beitrags:
Christoph Albeck ist professioneller selbständiger Anlageberater in Frankfurt am Main. Er berät und betreut Kunden bei der Geldanlage von Einmalbeträgen aus Firmenverkauf, aus Lebensversicherungen und Schenkung unter der Maßgabe, daraus ein dauerhaft stabiles Einkommen zu erzielen. Schwerpunkt seiner Beratung sind internationale Kapitalmärkte und Immobilien als Kapitalanlage sowie Direktinvestments.

Er betreibt den Finanzkontor FondsShop 24 und lebt seit über 25 Jahren auf Mallorca und natürlich prägt das Leben auf dieser wunderbaren und internationalen Insel seine Sicht der Dinge.

Christoph Albeck ist selber auf Mallorca als Immobilieninvestor und Bauträger tätig und kennt die Perspektive des Käufers. Er kennt die Zweifel, die sich bei einem Finca Kauf auf Mallorca zwangsläufig ergeben und gibt Tipps zur Immobiliensuche, zur günstigsten Finanzierung in Spanien und zu Steuern. Er hat nach seinem Abschluß als Diplom-Volkswirt (Universität Konstanz) jahrelang als Bankdirektor auf Mallorca gearbeitet.

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