Geldregen in der Dividendensaison – nur nicht für Deutsche

Geldregen in der Dividendensaison – nur nicht für Deutsche

Geldregen in der Dividendensaison – warum Deutsche nichts bekommen.

Die glänzenden Geschäfte vieler Unternehmen lassen auch die Kassen ihrer Aktionäre klingeln:

Deutschlands Aktiengesellschaften überweisen in diesem Jahr so viel Geld wie nie zuvor an ihre Anteilseigner.

Eine aktuelle Studie, die gemeinsam von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), der privaten FOM Hochschule in Essen und der Research-Plattform „Dividenden-Adel“ erstellt wurde, beziffert die Gewinnausschüttungen in diesem Jahr auf insgesamt 52,6 Milliarden Euro. Dies stellt einen neuen Rekordwert dar und ist ein kräftiger Anstieg um 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Geldregen in der Dividendensaison mit bis zu zweistelligen Wachstumsraten

Summiert wurden in der Studie die bevorstehenden Dividendenzahlungen von rund 600 deutschen Unternehmen.
Auf die größten fünf Prozent davon, nämlich die 30 im Deutschen Aktienindex DAX enthaltenen Konzerne, entfallen 68 Prozent des Gesamtbetrages. Die im Leitindex enthaltenen Börsenschwergewichte werden rund 35,8 Milliarden Euro ausschütten, 11,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Unterdurchschnittlich ist der Dividendenanstieg in Summe bei den 50 mittelgroßen Unternehmen im MDax und den 30 „Technologiewerten“ des TecDAX: Die MDAX-Dividendensumme steigt nur um gut 8 Prozent (auf rund 9,5 Mrd. Euro). Die Gewinnausschüttungen der TecDAX-Gesellschaften steigen sogar lediglich um 4,3 Prozent.
Dass das Dividendenwachstum bei den Nebenwerten mit dem der DAX-30-Konzerne mithalten kann, liegt am SDAX, dem Index, der die 50 nächstgrößten Aktiengesellschaften unterhalb des MDAX enthält.

Die SDAX-Unternehmen steigern ihre Gewinnausschüttungen in Summe um 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Von den 160 in DAX, TecDAX, MDAX und SDAX enthaltenen Aktiengesellschaften zahlen nur 19 in diesem Jahr keine Dividende. Der Dividendenrekord ist angesichts des guten Umfeldes mit boomender Konjunktur und niedrigen Zinsen wenig überraschend. Die Unternehmensgewinne stiegen in den meisten Fällen sogar noch stärker als die Dividenden. Die Unternehmen nutzen also die guten Geschäfte, um ihre Gewinnrücklagen aufzustocken.

Warum Deutsche vom Geldregen in der Dividendensaison nichts abgekommen

Daß ein Großteil des Geldsegens mittlerweile ins Ausland überwiesen wird hat einen einfachen Grund:

Ausländische Investoren halten mittlerweile mehr als die Hälfte aller Aktien der größten Dividendenzahler.

Eine im vergangenen Jahr veröffentlichte Studie der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) bezifferte den Anteil der von Ausländern gehaltenen DAX-Aktien auf 54 Prozent. Insgesamt 18 der 30 DAX-Konzerne sind zu über der Hälfte im Besitz ausländischer Aktionäre, vier sogar zu mehr als 70 Prozent.

Auch wenn sich die Zahl der Aktionäre in Deutschland im vergangenen Jahr auf den höchsten Stand seit der Finanzkrise vor zehn Jahren erholt hat, geht der Geldsegen doch an der Mehrheit der Deutschen vorbei:

Etwas mehr als zehn Millionen Menschen hierzulande besaßen nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts (DAI) Aktien und/oder Anteile an Aktienfonds. Das entspricht nur 15,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahre. Die Quote ist im Vergleich zu anderen Industrieländern immer noch niedrig.

Grund ist die verbreitete Angst vor Aktien, negative Berichterstattung in den Medien und schlicht zu wenig Geld, um zu investieren. Dabei gäbe es gute Anlagemöglichkeiten auch jenseits von Wall Street: der deutsche Mittelstand bietet gute Möglichkeiten für Geldanleger.

Über den Autor dieses Beitrags: Christoph Albeck ist Investor und professioneller selbständiger Anlageberater in Frankfurt am Main. Er berät Kunden bei Fragen zur Internationalisierung ihrer Geldanlage. Internationalisierung und Diversifizierung ist unter Risiko-Gesichtspunkten für jeden Anleger dringend geboten. Schwerpunkt seiner Beratung sind daher internationale Kapitalmärkte, steuerliche Strukturierung, Vermögens-Schutz sowie Auslandsimmobilien als Kapitalanlage und Direktinvestments in Grund und Boden. Sein Motto: „wer nicht streut rutscht aus“. Christoph Albeck hat seit über 25 Jahren seinen Zweitwohnsitz auf Mallorca und natürlich prägt das Leben auf dieser wunderbaren und internationalen Insel seine Sicht der Dinge. Er ist selber auf Mallorca als Immobilieninvestor und Bauträger tätig und kennt die Perspektive des Käufers. Er kennt die Zweifel, die sich bei einem Finca Kauf auf Mallorca zwangsläufig ergeben und gibt auf seinem Blog finanzkontor.es Tipps zu GeldanlageGeld verdienen mit Mallorca Immobilien, Crowdfunding auf MallorcaVermietung und zu Steuern. Christoph Albeck hat nach seinem Abschluss als Diplom-Volkswirt jahrelang auf Leitungsebene bei internationalen Banken gearbeitet. Er verfügt daher über ein exzellentes Netzwerk und beste Kontakte zu den führenden Maklern, Bauträgern, Rechtsanwälten und Banken.

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